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Ingenieurbau · 2021

Ersatzneubau
Durchlassbauwerk Hannover

Unterirdisches Rahmenbauwerk in Fertigteilbauweise über dem Horster Bruchgraben

Projektbilder

Projektbeschreibung

Das ursprüngliche Bauwerk wurde im Jahre 1976 als Armco Multi-Plate Maulprofil erbaut und für die Brückenklasse 60 bemessen. Der Zustand hatte sich aufgrund der fortgeschrittenen Korrosion auf Zustandsnote 3,2 verschlechtert.

Eine Instandsetzung der Konstruktion war aufgrund des Gewässers und des Ausschlusses einer Verringerung des Querschnittes nicht umsetzbar. Darüber hinaus wiesen weder die Straße noch der parallel verlaufende Geh- und Radweg die nach heutigem Regelwerk erforderlichen Abmessungen auf. Auch der Trennstreifen zwischen Fahrbahn und Radweg war schmaler als üblich, wodurch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht den aktuellen Anforderungen entsprach.

Aus diesen Gründen war ein Ersatzneubau erforderlich.

Randbedingungen & Naturschutz

Das Bauwerk befindet sich im Landschaftsschutzgebiet „Garbsener Moorgeest", weshalb naturschutzrechtliche Aspekte besonders berücksichtigt werden mussten. Eine enge Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde war erforderlich.

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Naturschutz

Minimierung des Eingriffs in die Natur. Beibehaltung der Entwurfsparameter des Bestands (Lage, Längs- und Querneigung, Kreuzungswinkel, Gewässerquerschnitt).

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Verkehrssicherheit

Anpassung des Straßenquerschnitts auf das heute erforderliche Maß. Einbeziehung des östlich verlaufenden Geh- und Radwegs in die Planung.

Leistungsumfang

Objekt- und Tragwerksplanung (LPH 1–6) gem. HOAI
Entwurfsplanung für den Ersatzneubau
Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde
Planung in Fertigteilbauweise als Rahmenbauwerk
Integration in das vorhandene Planungsgebiet

Besondere Herausforderungen

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Korrosionsschäden im Bestand

Das ursprüngliche Maulprofil aus 1976 wies fortgeschrittene Korrosionsschäden auf, die eine Instandsetzung unmöglich machten.

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Beibehaltung der Geometrie

Das neue Bauwerk musste unter Beibehaltung aller Entwurfsparameter des Bestands in das vorhandene Planungsgebiet integriert werden.